• Reviews 08.04.2015 Kommentare deaktiviert
    mini 4k monitor

    Die Auflösung eines Ultra HD Monitors besteht aus 3840 Bildpunkte je 2160 Bildzeilen – kurz gesagt 3840×2160 Pixel. Bei TV-Geräten ist diese neue Auflösung bereits Standard – doch im Monitor-Bereich gerade erst im Kommen. Ein harter Key-Fact ist allerdings – bereits ab 3m Sichtabstand ist kaum ein Unterschied zwischen 4K und FHD zu erkennen am TV – beim Monitor dagegen ist das natürlich ganz anders. Denn um den Vorteil eines Ultra HD Monitors zu erkennen muss neben einem objektiven Monitor Test auch ganz klar gesagt werden, dass es vor allem bei naher Betrachtung auffällt, dass die Auflösung sehr viel besser ist. Außerdem hat der PC den Vorteil, dass es dort bereits sehr viele Inhalte für 4K Auflösung gibt – ganz im Gegensatz zur Ultra HD TVs.

    Vor allem bei Fotos sieht man wirklich einen Unterschied. Kombiniert man eine gute Ultra HD Grafikkarte mit einem neuen 4K Bildschirm bekommt man gestochen scharfe Bilder. Bilder moderner Digicams strahlen in ganz neuem Glanz. Neue Digitalkameras liefern schon 20 Mega-Pixel oder mehr – das kann ein Full HD-Monitor gar nicht mehr darstellen – da kommt der Vorteil von 4K wirklich zur Geltung. Man kann damit die gemachten Fotos auf der HDD endlich mal fast in der Detailschärfe sehen wie sie auch wirklich sind.

    fliege - 4k

    Auch bei Videoaufnahmen wie mit modernen Kameras (unter anderem der GoPRO 4 möglich) wirken einfach sehr gut. Man kann das ganz einfach mit YouTube testen – einfach mal mit dem kleinen Zahnrad auf 4K umstellen. Das Bild wirkt plötzlich sehr realistisch und man sieht Videos in die dagewesener Qualität. 4K Videos gibt es in Deutschland noch sehr selten. Die wenigen Quellen sind YouTube, Amazon oder auch Netflix. Oft ist dies aber mit zusätzlichen Kosten verbunden. Außerdem sollte man darauf achten, dass die Internetleitung genügend Power hat um die Videos auch zu streamen.

    Auch bei Spielen und Gaming taucht man in eine ganz neue Gaming-Welt ein. Kombiniert mit einer sehr starken Grafikkarte wie der GTX 980 kann man das meiste aus seinem neuen 4K Gaming Monitor herausholen. Viele Testberichte zeigen, dass die Grafikqualität ohne Probleme mit modernen Spielekonsolen mithalten kann. Die Details sind atemberaubend – besonders Lichteffekte, Explosionen und Wasser wirken extrem echt. Besonders gut ist das bei Spielen wie Battlefield zu sehen. Die Effekte sind fotorealistisch und entsprechen fast einem Action-Film – falls man genügend FPS hat. Auch bei Assassins Creed wirkt die Welt einfach nur abartig realistisch. Vor allem wenn man zwischen der 4K und der Full HD Auflösung wechselt sieht man den Unterschied.

    Wer allerdings in diesen 4K Genuss kommen möchte muss viel investieren. Je nach Art der Anwendung sollte man entweder auf einen IPS-Monitor oder einen TN-Panel setzen. Grafiker wählen wegen der hohen Bildqualität IPS und Gamer ganz klar wegen der schnellen Reaktionszeit TN. Aber Achtung: Es wird zusätzlich eine schnelle GRAKA und eine schnelle Internetleitung benötigt. Insgesamt kann die Hardware rund um den neuen UHD Monitor somit ziemlich ins Geld gehen. Aber meiner Meinung nach ist das jeden Euro wert! Man bekommt ein Bild in nie dagewesener Qualität. Und das Beste – die Preise fallen und die Ultra HD Monitore werden immer billiger! Endlich!

  • Abnehmen 21.01.2015 Kommentare deaktiviert

    Immer wenn ein neues Jahr beginnt steigt die Zahl der Abnehmwilligen massiv. Der Jahresbeginn ist noch nicht lange her und die guten Vorsätze sind immer noch gültig. Viele Leute haben bestimmt nur einen Vorsatz: Endlich ein paar Kilogramm abnehmen. Genau deshalb haben momentan Diäten Hochkonjunktur.

    Viele Diäten setzten bewusst auf die Reduktion von Kohlehydraten – doch viele Experten waren davor. Viele Studien berichten, dass Abnehmer nach solchen Abnehmkuren an Fressattacken und regelmäßigen Essanfällen leiden. Ein Grund ist natürlich der strenge vorherige Verzicht auf genau diese heißgeliebten Produkte wie Schokolade oder Süßes.

    Experten sind sich einig – es sind vor allem die Diäten sinnvoll, bei denen man immer noch alles Essen darf und es keinen Verbot bestimmter Lebensmittel gibt. Es gibt einige Regeln – die generell sehr unsinnig sind – dazu zählt zum Beispiel auch der Verbot von Kohlehydraten am Abend – das ist nicht wahr. Der Körper verarbeitet diese genauso Nachts wie Tagsüber. Auch das Essen von viel Obst, da es ja gesund sei ist nicht der richtige Weg. Eine ausgewogene Ernährung sollte es schon sein. Die Experten empfehlen Obst wenn dann als kleine Zwischenmahlzeit.

    Worauf allerdings auf jede Fall verzichtet werden sollte: Zuckerhaltige Getränke wie Cola. Diese sind der Hauptgrund für dicke Menschen in Amerika. Dort werden fast nur Softdrinks getrunken, die aus sehr viel Zucker bestehen. Auch Wundermittel, die wie von Zauberhand die Kilos verschwinden lassen sollen werden von vielen Diätexperten nicht empfohlen.

    Wichtig ist eigentlich nur: Ernähren Sie sich ausgewogen und machen Sie Sport. Bewegung ist das wichtigste Element einer guten Diät. Sinnvoll ist es langsam anzufangen und Muskelmasse aufzubauen – erst danach sollte man mit Ausdauertraining zur Fettverbrennung starten. Besonders gut geeignet sind für Hipster und Nerds die sogenannten Online Fitness-Studios wie beispielsweise GYMONDO. Dort kann man trainieren wie und wo und wann man will.

    Doch man sollte sichersein, dass man das Programm auch dauerhaft machen will. Viele Programme sind gleich Jahresverträge – nicht das man sich bindet und nach 3 Wochen mit dem Training aufhört. Besonders wichtig ist und bleibt die Motivation. Wenn sie also wirklich dauerhaft und sicher abnehmen wollen – dann suchen sie sich einen Diätpartner. Packen wir’s an und nehmen 2015 endlich ab!

  • Reviews 12.12.2014 Kommentare deaktiviert

    Der letzte große Hype im Bereich Fernseher ist noch gar nicht so lange her: 3D. Viele große Produzenten sprechen sich dafür aus, dass sie beim neuen großen Thema, das die Streaming-Anbieter, Filmstudios und Fernseherhersteller beschäftigt, bei 4K nicht den gleichen Fehler machen wollen wie mit 3D. Das Hauptproblem war: Es haben sich nie alle Beteiligten an einen Tisch gesetzt, um über das Thema 3D zu sprechen – doch das soll bei 4K anders sein. TV-Sender, Filmstudios, Satelliten- und Kabelbetreiber sowie Standardorganisationen und Gerätehersteller setzten sich und planen gemeinsam die Einführung und vor allem die Verbreitung des neuen TV Standards: Ultra High Defintion.

    Doch es gibt noch sehr viel zu tun. Momentan fehlen beispielsweise definitiv die passenden Datenträger oder Übertragungswege für die riesigen Datenmengen der 4K Filme oder sogar 4K-Live-Übertragungen. Ein Hauptproblem hierbei sind vor allem die Kameras und die Übertragungswägen, die komplett umgerüstet werden müssen um Bildmaterial mit der UHD-Auflösung (3840×2160 Pixel) meistern zu können. Eine Besserung ist in Sicht – das neue Format: HEVC H. 265, welches eine schnelle Kodierung von Ultra-HD Inhalten verspricht und die Datenmengen dadurch stark reduziert.

    Die Vorteile der neuen 4K Auflösung bei Ultra HD Fernseher wurde bereits in vielen Testberichten bewiesen. Somit umfasst die neue Auflösung neben der Verdoppelung der Auflösung auch einen größeren Farbraum sowie einen bessere Farbauflösung. Was auch möglich ist, ist die Verwendung von HDR-Modi (High Dynamic Mode), welcher zurzeit mehr aus dem Bereich Fotografie bekannt ist. Was auch möglich ist: eine höhere Bildwiederholungsrate, was vor allem daran liegt, dass nicht mehr nur 24 Bilder sondern sogar 48 Bilder pro Sekunde gezeigt werden. Doch dabei wird schon wieder deutlich wie wichtig es, dass alle Parteien zusammen spielen – so braucht der TV einen HDMI 2.0 Anschluss, um Signale mit dieser höheren Herz-Zahl aufnehmen zu können.

    Man geht allerdings davon aus, dass Full HD sowie 4K noch eine längere Zeit parallel existieren werden. Es ist keinesfalls der harte Cut, wie beim Wechsel von der VHS zur DVD. Aber langsam wird sich die neue Technik sicherlich durchsetzen. Bleibt die Frage: Wann? Erste Schätzungen gehen davon aus, dass die komplette Durchdringung erst 2018 abgeschlossen ist.

    Es muss also noch viel getan werden. Auch am Preis muss noch einiges passieren – schaut man sich aktuelle Ultra HD Fernseher Bestenlisten an, dann fällt auf, dass die Top-Modelle immer noch sehr teuer sind. Es bleibt abzuwarten, was sich da noch tut. Viele Kaufentscheidungen werden entsprechend der „Geiz ist Geil“-Mentalität immer noch lediglich nach dem Preiskriterium entschieden.

    Ein tolles Video zu 4K in der Praxis:

  • Hardware 27.11.2014 Kommentare deaktiviert

    Ich liebe Technik und Hardware! Vor kurzem habe ich mich mit dem Thema Smartwatches beschäftigt – ich muss sagen, die Uhren sind genial! Besonders neugierig war ich auf Android Wear von Google. Das Betriebssystem ist die perfekte Verschmelzung zwischen Android auf dem Smartphone und der Smartwatch.

    Bisher gibt es nur zwei Modelle mit Android Wear – die Moto 360 von Motorola und die LG Watch R von LG. Ich hatte beide Uhren bereits in der Hand und kann sagen welche mir besser gefällt. Die Moto 360 sieht optisch genial aus – super flach und hochwertig. Einziges Manko, welches von iFIXIT entdeckt wurde: Sie hat einen recht kleinen Akku und einen alten Prozessor – wirklich schade! Viele Nutzer berichten über Mikro-Ruckler. Ich konnte diese bei meinen Tests nicht feststellen – muss aber sagen, dass ich bei meinem Test auch diese Ruckler bemerkt habe. Echt schade! Außerdem ist die runde Smartwatch nicht ganz rund: Das Display hat am unteren Ende eine Aussparung wo der Helligkeitssensor angebracht ist. Etwas unschön – fällt aber bei längerer Verwendung kaum auf.

    Die LG Watch R dagegen hat ein komplett rundes Display. Was ich allerdings nicht verstehe ist das Design. Warum gibt man einer Smartwatch so ein „männliches“ Design. Die Uhr wirkt sehr bullig und durch das dominante Ziffernrad um das Display extrem maskulin. Hardwareseitig ist sie besser aufgestellt als die Moto 360 und auch flotter – es gibt bisher keine Bericht über Mikroruckler. Auch die Akkulaufzeit ist deutlich besser.

    Insgesamt kann man sagen: Die neuen Smartwatches taugen was! Richtig mächtig werden sie allerdings nur wenn man viele Daten preisgibt und wirklich aktiv ist. Besonders schön finde ich zum Beispiel die Navigation. Ist man früher mit dem Handy in der Hand durch die Stadt gelaufen so kann man sich heute Google Maps direkt auf die Uhr holen.

  • Studieren 10.11.2014 Kommentare deaktiviert

    Die Proteste der Studierenden in BadenWürttemberg haben sich ausgezahlt: Ab dem Wintersemester 2011/2012 sollen die Studiengebühren im Schwabenland abgeschafft werden. Die Pläne der grünroten Koalition gehen in die richtige Richtung. Studienbeiträge wurden in sieben Bundesländern eingeführt und in fünf davon wieder abgeschafft. Es geht also auch ohne.

    Erstens ist Bildung ein Grundrecht. Sie muss allen offen stehen. Ein Studium und andere Bildungswege sollten kostenfrei sein. Nicht das vorhandene eigene Geld oder das der Eltern sollte darüber entscheiden, für welche Ausbildung sich ein junger Mensch entscheidet. Ausschlaggebend sollte sein Interesse sein. Das vorrangige Ziel der Bildungspolitik muss es sein, allen Schichten gleichermaßen den Zugang zu Bildung zu ermöglichen. Studiengebühren wirken psychologisch abschreckend auf
    junge Menschen, speziell auf die der sozial schwachen Schichten. Eine soziale Selektion in der Bildung darf es in einem demokratischen Land nicht geben.
    Zweitens sind Studienbeiträge kein Ausweg aus der finanziellen Misere der Hochschulen. Studiengebühren dürfen laut Richtlinien nur für bildungsorientierte Ausgaben verwendet werden und nicht zur Sanierung des Hochschulhaushalts. Im Jahr 2010 wurden 31,1 Milliarden Euro des Bundeshaushalts für Verteidigung ausgegeben. Für den Posten Bildung und Forschung lediglich 10,1 Milliarden Euro. Ein Beispiel für die Prioritäten der schwarzgelben Regierung. Laut einer OECDStudie gehört Deutschland bei Bildungsausgaben zu den Schlusslichtern. Nur die Türkei, die Slowakei, Spanien und Irland geben noch weniger Geld für Bildung aus. Es werden insgesamt lediglich circa 4,8% des Bruttoinlandsprodukts in Bildung investiert. Der internationale Durchschnitt liegt bei 6,1%.
    Drittens wird die Studiendauer durch Studienbeiträge nicht, wie bei ihrer Einführung versprochen, verkürzt. Rund zwei Drittel der Studenten sind auf Grund ihrer allgemeinen finanziellen Situation zumindest zeitweise auch während der Vorlesungszeit gezwungen, zu arbeiten. Durch die Einführung der Studiengebühren wurde ihre finanzielle Situation noch weiter verschärft. Die Studierenden müssen mehr Zeit in den Erwerb ihres Lebensunterhalts investieren. Die durchschnittliche Studiendauer steigt.

    Aus diesen Gründen wird es längerfristig an Stelle der Studiengebühren andere Lösungen zur Finanzierung der Hochschulen geben müssen. Die Politik sollte es sich zur Aufgabe machen, ein solides öffentliches Finanzierungssystem für Bildungseinrichtungen zu schaffen. Denn eine kostenfreie Hochschulbildung ist eine Voraussetzung für eine faire Wissensgesellschaft.